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Eine trockene Nasenschleimhaut: Ursachen und Vorbeugung

Eine trockene Nase ist ein untrügliches Anzeichen dafür, dass die natürliche Schleimhautbildung in der Nase gestört ist. Das feuchte Milieu der Schleimhaut ist jedoch ausgesprochen wichtig für die menschliche Gesundheit. Die Schleimhaut filtert Krankheitserreger und Schadstoffe aus der Luft und transportiert sie über das Nasensekret ab. Ist die Nasenschleimhaut zu trocken, kann sie ihre Filterfunktion nicht mehr wahrnehmen und Erreger haben leichtes Spiel. Eine trockene Nase ist ausserdem häufig schmerzhaft gereizt und neigt zur Bildung von kleinen Wunden.

Eine trockene Nase kann verschiedene Ursachen haben:

Grossvater und Enkel reiben Nasen aneinander

Umweltreize
Meist ist die Ursache für eine trockene Nase eine zu trockene Raumluft. Heizungen und Klimaanlagen entziehen der Luft und damit auch unseren Schleimhäuten die Feuchtigkeit. Auch Feinstaub, Abgase oder Tabakrauch belasten die Nase.

Schnupfen und Allergien
Erkältungsschnupfen führt in der Regel zu einer trockenen Nase. Durch das ständige Naseputzen und die übermässige und längere Verwendung von abschwellenden Nasensprays können die Schleimhäute austrocknen. Allerdings dauern die Beschwerden in einem solchen Fall nur wenige Tage. Von längerer Dauer sind sie bei Allergien wie z. B. Heuschnupfen.

Biologische Faktoren
Dass viele Frauen in der Menopause unter trockenen Schleimhäuten in Nase, Rachen oder in den Augen leiden, hängt mit dem Absinken des Östrogenspiegels zusammen.

Staub, Schmutz, Allergien und Schnupfen

Oft hat die trockene Nasenschleimhaut Ursachen ausserhalb Ihres Einflussbereiches, zum Beispiel durch die Luftverschmutzung in den Grossstädten oder durch Allergien gegen Pollen und Hausstaub. Die Nase juckt und Sie wollen sicher schnell zu einem Taschentuch greifen – das kann auf Dauer aber schnell zu Rötungen führen. Die Nase nicht zu putzen, ist natürlich keine Lösung. Versuchen Sie stattdessen Auslöser so gut wie es geht zu vermeiden, zum Beispiel indem Sie nicht gerade dann lüften, wenn der Berufsverkehr morgens Abgase in die Luft abgibt.

Haben Sie sich einen Schnupfen eingefangen, sollte die trockene Nase besonders gepflegt werden. Mit einer Nasensalbe, die befeuchtet und regeneriert, können Sie die Funktion der Nasenschleimhaut unterstützen. 

Bepanthen® für die Nase

Bepanthen® Nasensalbe für die wunde Nase

Arzneimittel

Bei trockenen Nasen sorgt die Bepanthen® Nasensalbe für Befeuchtung und unterstützt so den Regenerationsprozess.

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Schaffen Sie ein angenehmes Raumklima

Trockene Nasenschleimhaut hat ihre Ursache ausserdem häufig in einem schlechten trockenen Raumklima. Viele Menschen halten sich heute fast ausschliesslich in künstlich temperierten Räumen auf – im Winter läuft die Heizung auf Hochtouren, im Sommer sorgt die Klimaanlage für Kühlung. Bei geschlossenem Fenster bleibt die Temperatur zwar stabil, aber der Feuchtigkeitsgehalt im Raum kann so ohne entsprechende Hilfsmittel absinken und die trockene Umgebungsluft setzt der Nasenschleimhaut erheblich zu.

Sie können jedoch viel dazu beitragen, ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Überlegen Sie, ob Klimaanlage oder Heizung wirklich notwendig sind, oder ob Sie z. B. im Sommer die Räume zur Kühlung abdunkeln können. Ist die Heizung unverzichtbar, lüften Sie einmal pro Stunde für eine Minute gründlich durch, indem Sie das Fenster weit öffnen. Keine Sorge, der Raum erwärmt sich schnell wieder, doch die frische Luft transportiert Feuchtigkeit und entlastet Ihre Nasenschleimhaut. Sorgen Sie auch für regelmässig Aufenthalte im Freien, zum Beispiel bei Spaziergängen oder beim Lesen auf dem Balkon.

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