Narben
Behandlung von frischen und älteren Narben

Entstehung

Wird unser Körper verletzt, kann leicht eine Narbe zurückbleiben. Denn ganz ohne Narben heilen nur oberflächliche Wunden ab, die nicht bis in tiefere Hautschichten reichen.  nach einer Verletzung versucht der Körper, die Wunde möglichst schnell wieder zu schliessen. Je länger die Wunde offen bleibt, desto grösser ist nämlich die Gefahr, dass Keime oder Infektionen erregende Fremdstoffe in den Körper gelangen. Um dem entgegenzuwirken, beginnt schon unmittelbar nach der Verletzung ein komplexer Heilungsprozess mit mehreren sich überlappenden Phasen:

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  • Die Wundheilung startet mit einer Entzündungs- bzw. Reinigungsphase, in der Erreger bekämpft und Fremdkörper und Keime ausgeschwemmt werden.
  • Etwa vier Tage nach der Verletzung setzt die Reparaturphase ein. Es bilden sich neue Hautzellen und die Blutversorgung erholt sich. Ist die Wunde vollständig geschlossen, löst sich schliesslich der Wundschorf ab.
  • Mit der Neubildung von Gewebe beginnt die Wiederaufbauphase: Der Körper produziert Bindegewebszellen und lagert Kollagen ein – eine Narbe entsteht.

Dieser letzte Prozess kann sehr lange dauern. Das dabei entstehende Narbengewebe erreicht nicht die ursprüngliche Qualität – es ist weniger elastisch als gesunde Haut und kann weniger Feuchtigkeit speichern. Je nachdem, wie viel Kollagen produziert wird, können sich unschöne, wulstige Narben bilden, die in der Dermatologie als hypertrophe Narben bezeichnet werden. Durch die richtige Behandlung ist es jedoch möglich edie Narbenbildung positiv zu beeinflussen.

Behandlung von frischen und älteren Narben

Ursachen verstärkter Narbenbildung

 Die Bildung einer Narbe ist ein natürlicher Bestandteil des Heilungsprozesses . Doch können verschiedene Faktoren auch zu „übertriebener“ Narbenbildung führen:

  • Intensive Sonneneinstrahlung sowie Infektionen können den Heilungsprozess verzögern und die Vernarbung verstärken.
  • Wird die Haut im Verlauf der Heilung einer Zugbelastung ausgesetzt oder beschädigt, kann sich dies ebenfalls negativ auf das Narbenbild auswirken.
  • Trockene Haut kann zu heilungsverzögernden Entzündungen unter der Hautoberfläche führen.
 
Behandlung von frischen und älteren Narben

Narbenbildung reduzieren

Schon bei der Erstversorgung von Verletzungen können Sie einen wichtigen Beitrag leisten, um die Narbenbildung zu minimieren: Achten Sie darauf, dass möglichst keine Keime in die Wunde geraten, damit es nicht zu einer Infektion kommt. Tipps zur richtigen Wundversorgung finden Sie unter Infektionen vermeiden.

Ein anhaltender Entzündungszustand während der Wiederaufbauphase begünstigt die Entstehung auffälliger, roter und erhabener Narben. Deshalb ist es wichtig, die Haut feucht zu halten, um Entzündungsprozesse zu reduzieren: Nachdem die Wunde antiseptisch versorgt wurde, sollte sie daher mit einer feuchtigkeitsspendenden Wundheilsalbe behandelt werden.

Da Narbengewebe nur begrenzt Feuchtigkeit binden kann, empfiehlt es sich, spezielle Produkte zur Narbenpflege einzusetzen, sobald sich die Wunde geschlossen hat.

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Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Präparate auf Silikonbasis das Mittel der Wahl zur Behandlung von Narben – so z. B. Silikongele: Aufgetragen auf die Narbe, bildet das Silikongel einen Film, der die neue Haut vor Austrocknung schützt. Weitere feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, wie z. B. Dexpanthenol, können zusätzlich Wasser in der Haut binden und so das Feuchtigkeitsgleichgewicht unterstützen. Auch eine regelmässige Massage der Narbe hilft, das Narbenbild positiv zu beeinflussen. Sie verbessert die Durchblutung, fördert den Um- und Abbau von überschüssigem Kollagen und macht das Narbengewebe weich. Massagen gehören deshalb zu den Standardmassnahmen in der Narbentherapie.

Durch die regelmässige Behandlung können rote und erhabene Narben vermindert werden. Auch ältere auffällige Vernarbungen, bis zu einem Alter von etwa zwei Jahren, können noch von einer Behandlung profitieren und weicher, flacher sowie blasser werden.

Ergänzend sollten Sie diese Tipps zur Reduzierung der Narbenbildung beachten:

  • Vermeiden Sie Zug und Dehnung der Wunde oder der Narbe. Stellen Sie das betroffene Gebiet möglichst ruhig.
  • Erzeugen Sie keine Reibung auf der Narbe (z. B. durch Schmuck oder Kleidung).
  • Meiden Sie Sonnenlicht oder sorgen Sie für UV-Schutz (z. B. durch Sonnencreme oder Make-up). Narben können sich sonst dauerhaft dunkel pigmentieren.

So reduzieren Sie frische und ältere Narben mit Bepanthen® Narben-Gel

Bepanthen® Narben-Gel hilft Ihnen, einfach und effektiv gegen Narben vorzugehen: Mit Silikon, Dexpanthenol und dem integrierten Massageroller kombiniert es drei Wirkprinzipien zur Verbesserung des Narbenbildes.

Durch regelmässige Anwendung über mehrere Monate können Sie zur Reduzierung von roten, erhabenen Narben beitragen.

Dank dieser modernen Narbenbehandlung werden Narben flacher, weicher und weniger sichtbar. Typische Begleiterscheinungen wie Spannungsgefühl und Juckreiz werden gelindert.

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

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