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Hautprobleme können unterschiedlicher Art sein.Alt text

Juckreiz

Frau hat Juckreiz und kratzt sich an der Hand.

Manchmal ist es wortwörtlich zum „aus der Haut fahren“. Juckende und gerötete Hautstellen können sehr quälend sein und rauben tagsüber die Konzentration sowie nachts den Schlaf.

Doch was hilft gegen Juckreiz? Um die richtige Behandlung wählen zu können, müssen Betroffene der Ursache für ihr Hautleiden auf den Grund gehen.

 

Wenn die Haut ihren Schutz verliert …

Ist die Hautschutzbarriere intakt, sorgt sie dafür, dass schädliche Einflüsse von aussen ferngehalten werden und die Feuchtigkeit in der Haut gespeichert bleibt. So schützt sie diese vor dem Austrocknen. Ist die körperliche Schutzhülle allerdings gestört, kann sie ihre Aufgaben nicht mehr voll erfüllen und begünstigt das Entstehen von trockenen und juckenden Hautstellen. Hautbelastungen wie das Klima (Kälte, trockene Heizungsluft), eine nicht ausreichende Feuchtigkeitsversorgung, zu häufiges Duschen oder falsche Reinigungsmittel trocknen Ihre Haut zusätzlich aus und können die Symptome verschlimmern. Die Haut verliert vermehrt Feuchtigkeit, wird spröde und es entstehen feine Risse, durch die Viren und Bakterien in den Körper gelangen können – vor allem dann, wenn Sie kratzen. Als Reaktion auf die Eindringlinge entstehen oft kleine Entzündungen, und der lästige Juckreiz kann sich noch verstärken.

 

Juckende Haut bei den Kleinsten und Ältesten

Juckende und rote Stellen aufgrund einer gestörten Hautschutzbarriere kommen bei Babys und älteren Menschen besonders häufig vor. Während die Haut kleiner Kinder erst noch ein funktionierendes Abwehrsystem gegen äussere Einflüsse aufbauen muss, wird das von Senioren zunehmend schwächer. Die Haut wird dünn und gerät leicht aus dem Gleichgewicht.

 

Was hilft gegen Juckreiz?

Die gute Nachricht: Ist Ihre Hautschutzbarriere gestört und führt dies zu Trockenheit sowie geröteter und juckender Haut, sind regenerierende, stabilisierende und pflegende Cremes ein gutes Hilfsmittel. Cremes mit natürlichen Lipiden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol helfen, die Hautschutzbarriere wieder aufzubauen.

Allergien und Neurodermitis als Ursachen für juckende Haut

Verantwortlich für den starken Juckreiz ist ein überschiessendes Immunsystem und das Gewebshormon Histamin, das der Körper ausstösst, weil er hinter einem eigentlich harmlosen Stoff, dem Allergen, einen Angreifer vermutet. Typische Auslöser für Kontaktallergien sind Duft- und Farbstoffe, Latex, Metalle oder Tierhaare. Bei der Behandlung dieser Hautreaktion ist der erste Schritt, durch Tests herauszufinden, was die Allergie auslöst und den Stoff nach Möglichkeit zu meiden. Zusätzlich können spezielle Cremes Symptome wie Juckreiz und Rötungen lindern. Eine leichte Creme mit Lipiden und Feuchthaltesubstanzen kann z. B. die Hautschutzbarriere stabilisieren, um so dem Eindringen von weiteren Allergenen vorzubeugen und dadurch gereizte Hautstellen zu beruhigen.

Bei Neurodermitis, die oft mit quälendem Juckreiz einhergeht, hat sich eine Kombination aus einer Hautschutzbarriere reparierenden Creme während der akuten Schübe sowie einer Basispflege zur Stabilisierung der Hautschutzbarriere zwischen den Schüben bewährt. Zudem kann eine Diät (Verzicht auf bestimmte im Verdacht stehende auslösende Faktoren wie z. B. Milchprodukte, Eier, Nüsse etc.) oder eine Stressreduktion (z. B. durch Entspannungstechniken) Erleichterung bringen.

 

Juckreiz der Haut als Krankheitssymptom

Juckt die Haut am ganzen Körper, ohne dass Rötungen oder Schuppungen zu sehen sind, sollte dies durch einen Arzt abgeklärt werden. Mögliche Gründe für dieses Phänomen können Erkrankungen wie Diabetes mellitus, eine Schilddrüsenunter- oder -überfunktion oder eine Eisenmangelanämie sein.

 

Hilfe bei Juckreiz

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