Gartenarbeit hat wieder Saison

Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling fängt meist auch die Arbeit in Haus und Garten an. Die eigenen Blumen- und Gemüsebeete müssen nach ihrem Winterschlaf wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Zahl an Hobbygärtnern und Hobbygärtnerinnen hat dabei in den letzten Jahren auch in der Stadt zugenommen – «Urban Gardening» nennt sich dieser Trend. Immer mehr Leute erfreuen sich an den Früchten ihres Eigenanbaus auf ihrem Balkon oder schliessen sich sogar zur gemeinsamen Bearbeitung eines Beetes zusammen.

Folgen für die Haut

Wer viel im Garten arbeitet, kennt das Problem: Durch die Gartenarbeit und häufigen Kontakt mit Wasser werden Ihre Hände stark beansprucht, sodass die Hautschutzbarriere geschädigt wird und der Haut zudem Feuchtigkeit entzogen wird. Meist mangelt es der Haut dann auch an Fett (Lipiden). Die Folge sind raue und rissige Hände. Die trocken-rissigen und rauen Hautstellen , die dabei auftreten, fühlen sich nicht nur unangenehm an. Sie sind auch besonders anfällig für Infektionen. Denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde: Weil die Hautschutzbarriere gestört ist, können Keime leichter eindringen.

Tipps für gartengeschädigte Hände

1. Cremen Sie vor der Gartenarbeit Ihre Hände dick mit fettender Salbe ein
Somit könnten Sie anschliessend Ihre Hände leichter reinigen, da sich weniger Schmutz in den Hautporen oder unter den Fingernägeln festsetzt.

2. Nutzen Sie stets Handschuhe, wenn Sie Blumen umtopfen oder im Garten die neuen Setzlinge pflanzen.

3. Verzichten Sie auf Seifen oder Desinfektionsmittel mit aggressiven Chemikalien
, um Ihre Haut nicht noch zusätzlich zu belasten und auszutrocknen.

4. Gönnen Sie Ihren Händen ein Peeling

Ein Peeling, am besten in leicht kreisenden Bewegungen, auf der Haut gerieben, löst Hauptschuppen und bereitet die Haut somit für die Pflege vor.

5. Cremen Sie Ihre strapazierten Hände ausgiebig ein. Verwenden Sie bevorzugt eine feuchtigkeitsspendende Creme oder eine rückfettende Salbe und lassen Sie das Produkt gut einziehen. Am besten wie eine Kur – intensiv und mehrmals über Nacht.